Batterien und Akkus lagern?

Fahrrad Akku, Weihnachtsbeleuchtung, Spielzeugeisenbahn, mitunter werden auch Batterien und Akkus gelagert. Wir möchten über die Batterielagerung aufklären.

Strom und Energiesparen heißt seit einem halben Jahr das öffentliche Credo. Bis zu 10% sollen private Haushalte Strom und Energie einsparen. Tatsache ist, dass wir immer mehr Strom verbrauchen. Bis zum Jahr 2050 soll sich unser Stromverbrauch sogar verdreifachen.

Angefangen vom elektrischen Rasierer bis hin zur Zahnbürste und der Munddusche, geht es weiter zur Rücken- und Fußmassage. Alles wird elektrisch angetrieben. Auch im Garten hilft uns der elektrische Rasenmäher, die Säge oder die Heckenschere. Sind wir in der Küche gibt es neben der Mikrowelle noch die Kaffeemaschine, diverse Mixer und sogar einen Milchaufschäumer nennen viele Ihr Eigen. Dazu kommen diverse Spielsachen mit einer Batterie oder einen Akku, geschweige denn vom E-Bike und nun auch noch das E-Auto. Alles ist elektrisch und fast alles nutzt einen Akku, den man wieder aufladen kann.

Was passiert bei der Lagerung von Akkus in Geräten

Natürlich benötigt man viele Geräte nicht im Sommer oder im Winter. Die logische Schlussfolgerung, dass man sie einlagert. E-Bike, Drohne oder diverse Telefone werden ins Lager gesperrt und überdauern die Jahreszeit in einem Selfstorage. Kurz um, auch im Lager sind die Geräte immer und jederzeit einsatzbereit. Was einerseits praktisch erscheint, birgt auch die Gefahr, dass der Akku im besten Fall einfach nur entlädt.

Nun sollte man wissen, dass die Batterie, wenn sie normal entlädt, noch einen kleinen Puffer hat und dadurch nie komplett entladen ist. Dieser Puffer ist eine Schutzzone, dass die Kammern mit der Batterieflüssigkeit sich nicht vermischen können und die dünne Membran innerhalb der Batterie kaputt geht. Überschreitet man jedoch diese Schutzzone und überentlädt die Batterie, geht die Membran kaputt. Dies merkt man, wenn man versucht diesen Akku wieder zu laden. Er will zuerst nicht los-laden. Wenn es dann klappt, ist der Akku eine explosive Gefahr, der schon bei einer Kleinigkeit in die Luft fliegen kann.

Doch auch alte Akkus und defekte Akkus können einfach so explodieren. Im besten Fall gibt es nur einen lauten Knall. Ein Lagerraum oder Selfstorage hat aber oft viele brennbare Sachen und schon nach wenigen Minuten würde alles lichterloh brennen.

Gerät und Akku getrennt lagern!

Wer sein E-Bike lagern möchte, sollte den Akku entfernen. Dies gilt natürlich für alle Geräte und Produkte mit einem Akku, die gelagert werden müssen. Vom elektrischen Gerät geht nun keine selbstständige Entzündungsgefahr mehr als. Wohl aber vom Akku. Den Akku nimmt man am besten mit dahin, wo man jederzeit und schnell Zugriff hat. Das kann die Wohnung sein oder der Keller.

Bei den meisten Gebrauchsanleitungen steht sowieso als Tipp, dass man den Akku mindestens alle 2-3 Monate einmal komplett aufladen sollte. Da sich der Akku innerhalb dieser Zeit einmal komplett allein entleert. Sollte beim Zwischenlagern der Akku schon nach wenigen Momenten sehr heiß werden, ist es Ratsam den Akku sofort wieder von der Lade Dose zu nehmen. Auf keinen Fall den Akku weiter laden und noch weniger aufschrauben oder versuchen zu reparieren. Wir wissen auch, dass es diverse Youtube-Videos gibt, in dem man Tipps gibt, wie man einen tiefenentladenen Akku wieder zum Laufen bekommt. Einfach nicht nachmachen.

Danach kommen der Akku und das Ladegerät in eine feuerfeste Kiste. Wer jetzt denkt das ist Panikmacherei, der hat scheinbar noch nie einen Brand erlebt, der durch einen gewöhnlichen Akku mit einem Kurzschluss ausgelöst wurde.

Ist nicht die Gefahr gleich Sommer wie Winter?

Wer zum Beispiel ein E-Bike hat, was er im Sommer verwendet, und im Winter einlagert, wird sich nun natürlich Fragen, ob die Gefahr im Winter nicht genauso groß ist. Sicherlich ist die Gefahr bei einem Akku in jedem Monat gleich groß, wenn er defekt ist und da kann er auch jederzeit explodieren.

Die Gefahr ist die lange unbeobachtete Zeit, wo man seinen Akku eben nicht vor Augen hat und keinen direkten Zugriff. Man merkt eben nicht so schnell wann ein Akku entladen ist und ein Besuch im Selfstorage wird auch gern mal verschoben für etwas wichtigeres. Das ist auch verständlich. Doch ein Akku kann von jetzt auf gleich explodieren. Dabei muss er nur entladen, die Trennmembran kaputt gehen und sich wieder ein wenig durch die Sonne erhitzen. Das unbeobachtet sein, macht die Situation so gefährlich.

Wer in seiner Wohnung den Akku lagert, wird den Akku schneller ans Ladegerät hängen nach 2-3 Monaten. Man wirft immer wieder einen Blick drauf. Sollte wirklich was passieren, kann man schneller reagieren.

Bei Lagermeile ist die Akku-Lagerung verboten!

In allen unseren Standorten von Selfstorages ist das Lagern von Akkus verboten. Wir machen in dem Punkt auch keine Ausnahme, da unser Lager nicht für die Lagerung von Akkus ausgelegt ist.

Selbstverständlich darf aber das E-Bike gelagert werden und andere elektrische Geräte, die nicht mit einer Energiequelle vernetzt sind. Auch ein Akku-Rasenmäher kann in unseren Selfstorages untergestellt werden. Der Akku sollte aber weiterhin bei Ihnen privat abgestellt sein.

Interesse an einem Selfstorage bekommen? Wir haben Lagerflächen in Solingen, Krefeld, Neuss, Duisburg, Düsseldorf und Wuppertal. Günstige Preise und eine gute Erreichbarkeit zeichnet Lagermeile aus. Rufen Sie an oder Schreiben uns eine Nachricht.

    Ich interessiere mich für folgende Selfstorage-Größe.

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