Bekleidung richtig einlagern

Kinderkleidung, geerbte Bekleidung, Jahreszeiten-Kleidungen richtig einlagern. Wir möchten auf typische Fehler beim einlagern hinweisen.

Was kann bei falscher Bekleidungseinlagerung passieren?

Bekleidung wird aus natürlichen oder künstlichen Stoffen gefertigt (Synthetische und Natur-Fasern z.B. Baumwolle) Dabei können synthetische Fasern bei großen Temperaturschwankungen sich verziehen, tierische Stoffe wie Wolle können verfilzen und auch Baumwolle kann seine Struktur verlieren, bei falscher Vorbereitung zur Einlagerung.

Aber auch die Farben stellen ein Risiko darf. Viele Farben sind lichtempfindlich und können bei unsachgemäßer Lagerung ausbleichen.

Schließlich gibt es noch Motten, die bereits getragener Wäsche zu Leibe rücken. Mottenlarven liegen kleinste, kaputte Stellen in der Bekleidung. Von Motten werden die Larven genau an diesen kaputten Fasern abgesetzt und diese fressen ein Loch hinein.

Vorbereitung ist alles, um eine physische und farbliche Veränderung von Stoffen zu vermeiden, dass eingelagerte Bekleidung auch nach dem heraus holen noch in Ordnung ist.

Vorbereitung der Bekleidung

Motten lieben Schweiß und das riechen sie, schon in kleinsten Konzentrationen. Selbst bei frisch gewaschener Wäsche (30° C) können Schweißrückstände in der Bekleidung sein. Bei echter z.B. Wolle, die nur einer 30° Grad Wäsche gewaschen werden kann, ist mitunter ein Schweißgeruchrest. Baumwolle und viele synthetische Stoffe vertragen allerdings auch 40 – 60°. Allerdings sollte man dringend das Schild in der Kleidung beachten.

Wer sich nicht traut die Wäsche auf 40 – 60° Celsius hochzuziehen, kann auch eine chemische Hilfe verwenden, um restliche Bakterien, Motteneier, Larven oder Eiweißreste aus dem Schweiß komplett abzutöten.

Schließlich muss die Wäsche komplett getrocknet sein. Bitte auf Nummer sicher gehen, dass Wäsche nicht noch klamm ist. Lieber einen Tag länger warten. Sollte dennoch ein wenig Feuchtigkeit zurück bleiben, wird diese mit dem Bügeln entfernt.

Packen der Kleiderkisten für die Einlagerung

Schon mit der richtigen Kiste fängt es an. Die Wandstärke der Kiste verrät, wie schwer man den Umzugskarton belasten kann. Einwandige Kartons sind lediglich für 8 kg ausgelegt. Das entspricht z.B. 40 T-Shirts oder 8-9 Jeanshosen. Doppelwandige Umzugskartons halten bereits 16 kg aus. Diese empfehlen wir auch grundsätzlich für die Einlagerung von allen Sachen.

Einkaufskörbe werden auch gern zur Einlagerung der Bekleidung verwendet. Wir geben zu bedenken, das diese nur bis 10 kg belastet werden dürfen. Ferner sind diese nicht regelmäßig und lassen sich schlecht stapeln. Letztlich ist das Eigengewicht noch zu betrachten. Bei der Einlagerung egal ob Wäsche oder andere Güter, sollte man auf Einkaufskörbe verzichten.

Nach dem Verpacken der Kiste empfehlen wir eine Plastikfolie, die man um die Bekleidung legt. Hilfreich sind kleine Löcher, die man in die Folie macht, dass ggf. Luft zirkulieren kann. Wäsche muss nicht in ein Vakuum! Auch wenn dies wahrscheinlich optimal wäre, allein aus umwelttechnischen Gründen lehnen wir das ab.

Die Richtige Stelle in seiner Miet-Lagerbox

Wir erinnern an der Stelle noch einmal, dass die Kisten mit maximal 16 kg belastbar sind. Wer die Kisten in seinem Selfstorage ganz nach unten stellt, riskiert, das die Box beschädigt wird, inkl. der Bekleidung die sich darin befindet. Meisten befinden sich auch jahreszeitlich-bedingte Bekleidung in den Kisten, die man schon nach einem halben Jahr wieder aus dem Lager holt, man muss also schnell an diese Kiste heran kommen.

Bekleidung kommt nach oben und sind die letzten Kisten beim Stapeln. Oftmals stehen diese auch direkt in Griffnähe im Gang seiner Lagerfläche, dass man nicht lange suchen muss. Wie bei allen Kisten die man im Selfstorage einlagert, die Beschriftung gehört auf die Seite, denn nur da kann man es lesen.

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