Die Geschichte des Selfstorage

Das Sammeln und verstecken ist uns in die Wiege gelegt. Vom Urmenschen bis hin zur moderne. Die Geschichte des Selfstorages.

Tiere lagern Nahrungsmittel

Der bekannteste Sammler von Nahrungsmitteln ist das Eichhörnchen. Nüsse und Früchte werden in Baumhöhlen versteckt und dienen als Vorrat für den Winter. Doch auch das Krokodil ist dafür bekannt, sein Fleisch in Spalten zu deponieren. Sichtbar sind vor allem Spinnennetze, wo die „Gefangenen“ eingesponnen gelagert sind.

Selbst ein Hund möchte immer mal wieder seinen Knochen vergraben, um für spätere Zeiten etwas zu haben. Bei seinem Lager schaut der Hund immer wieder vorbei und kontrolliert eventuelle Veränderungen. Ähnlich sollte es bei den ersten menschlichen Lebewesen gewesen sein. Zumindest seit man sich das Feuer nutzbar machte, fand man in Höhlen, Schalen und Gefäßen mit Resten von Nahrungsmitteln. Höhlen sind daher die ersten Selfstorages der Geschichte.

Selfstorages von der Antike bis zur Neuzeit

Die Pyramiden sind über Jahrzehnte gebaut worden. Arbeiter sind aus allen Gebieten Ägyptens gekommen, um Ihrem Pharao ein Grabmal zu setzen. Die Arbeiter wurden natürlich mit Nahrungsmitteln aus Lagern versorgt. Jene Lager wurden befüllt mit Waren, die aus dem kompletten Reich gesammelt wurden. Aber nicht nur Lebensmittel, auch Materialien für den Pyramidenbau warteten bis zum Einsatz in Lagern. Im kleineren Stil hatten Arbeiter Behausungen immer auch einen kleinen Lagerbereich.

Weder die Bauern im Mittelalter noch die dazugehörigen Adligen haben die Errungenschaft des Lagerns aufgegeben. Ferner wurde mit Hilfe des Lehens ein herrschaftliches Gebiet „verliehen“. Bauern bewirtschafteten und lagerten und der Lehnsherr, holte sich von Zeit zu Zeit seine Besitztümer ab. Als „Selfstorage“ Miete galten Lebensmittel, die der Bauer selber erwirtschaftete.

Besitz wurde, sofern nicht mittelbar verwendet, eingelagert oder wenn nötig versteckt.

Selfstorages als Versteck

Gerade im 20 Jahrhundert, angetrieben von der Kolonialherrschaft oder kriegerischen Auseinandersetzungen brauchte man Lager als Sicherheitsversteck. Wertgegenstände, Geld aber auch schlichte Alltagsgegenstände wurden versteckt. So wurden diese Lager für den Notfall eingerichtet, um bei der Behebung der Gefahr wieder auf seinen Besitz zugreifen zu können.

Aber auch Kriminelle nutzen seit jeher Verstecke und Lager, um eine Beute zu einem späteren Zeitpunkt zu verwenden. Das Selfstorage wie wir es heute kennen, kam in den sechziger Jahren in den USA auf.

Selfstorages heute

Im Zuge der Massenproduktion war immer mehr Güter vorhanden. Zwar ist in den Köpfen der Menschen immer noch, dass man sich von alten Dingen nicht trennt. Dem entgegen stand ein Platzmangel durch steigende Mieten. Die Gesundheit der Menschen wurde immer besser, man wurde immer älter. Wohnraum wird immer knapper und so lagert man kurzerhand Dinge aus und in Lager ein, die man nicht mittelbar braucht.

Werkzeuge, alte Möbel und Haushaltgegenstände wurde eingelagert. Aber auch Bilder, von den man sich nicht trennen wollte, Schmuck oder andere Gegenstände mit einem persönlichen Bezug wurden jetzt eingelagert.

In Deutschland nahmen die Selfstorages mit dem Online-Versandhandel fahrt auf. Onlineshop-Betreiber verkauften zuerst aus Ihrer Wohnung heraus, später wurde mehr Platz benötigt. Hier waren Selfstorages das Mittel der Wahl. Schnell konnte man auf seine Waren zugreifen ohne dabei die eigene Wohnung in ein Lager zu verwandeln.

Für den privaten Gebracht ist das Selfstorage vor allem für Menschen Interessant, die schnell von einer Stadt zur anderen ziehen. Nicht immer findet man sofort den gewünschten Wohnraum in der passenden Größe. Nur das wichtigste wird in die aktuelle Wohnung mitgenommen, der Rest wird im Selfstorage eingelagert.

Lagermeile in Nordrhein-Westfalen

Lagermeile betreibt im Herzen von Nordrhein Westfalen mehrere Selfstorage Lager. Derzeitig sind es 3 in Solingen, sowie jeweils 1 in Düsseldorf, Neuss und Wuppertal. Alle Selfstorages werden sowohl von Privaten als auch gewerblichen Anwendern genutzt. Gern möchte Lagermeile dabei helfen, nicht verwendete Gegenstände fachgerecht einzulagern. Wir freuen uns auf Sie.

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