Ein Selfstorage ist kein Kartoffelkeller

Es bietet sich ja an, ein paar 50kg Kartoffelsäcke vom Bauern direkt im Selfstorage einlagern. Aber – Kartoffeln gehören nicht in ein Selfstorage.

Entweder von der Landstraße oder von einer besonders günstigen Quelle hat man frische Landkartoffeln aufgetan. Man unterstützt damit seine Landwirtschaft, die Umgebung und es ist Ökologisch. Alles spricht für für den bäuerlichen Sack Kartoffeln.

Doch ein 50kg Sack ist nicht nur schwer sondern auch sperrig. Die gute Nachricht, bei guter Lagerung sind Kartoffeln bis zu einem halben Jahr haltbar. Nun kann sich also jeder für sich die Frage stellen, wie viele Kartoffeln im eigenem Haushalt verspeist werden.

Perfekte Kartoffellagerung bei 4-10°C

Innerhalb von diesen 6° Celsius findet es die Kartoffel wunderbar und bleibt auch haltbar. Experten empfehlen sogar nur 4-8°C. Wird es wärmer als 10°C fängt die biologische Uhr an zu ticken. Sie keimt und es bilden sich Triebe aus. Die Keime selber sind nicht nur giftig sondern sie entziehen der Kartoffel auch den Geschmack. Mal abgesehen davon das sie kleiner wird. Schon aus diesem Grund scheidet das Selfstorage bei der Kartoffellagerung aus. Innerhalb weniger Tage würden alle Kartoffeln keimen und wertlos werden.

Doch auch Temperaturen unter 4°C machen der Kartoffel zu schaffen. Fallen die Temperaturen unter 4°C wandelt die Kartoffel die enthaltene Stärke in Zucker um. Die Kartoffel schmeckt leicht süßlich und verliert allgemein, der typischen Kartoffelgeschmack.

Licht, Feuchtigkeit und Bewegung

Des weiteren lieben Kartoffeln das Licht, diese setzten sowohl den Keimprozess mit in Gang und helfen bei unter 4°C bei der Zersetzung der Starke. Die meisten Lagerhäuser sind jedoch von Licht durchflutet und immer wieder den Lampen und den Fenstern ausgesetzt.

Die Feuchtigkeit ist zwar kein Problem in einem Lagerhaus, jedoch bei einer Garage, wo die Garagentür oftmals auf und zugemacht wird. (Auch im Winter) Zwar kann der kurze Moment der Kartoffel von der Temperatur nichts anhaben, jedoch die eindringende Feuchtigkeit. Die Kartoffel wird schimmeln. Das Problem, oftmals ist nicht nur die eine Kartoffel mit dem Schimmelpilz befallen sondern gleich einige.

Schließlich kommt noch der Druck dazu und zwar der von „oben“. Alle unten liegenden Kartoffeln tragen das komplette Gewicht der oberen Kartoffeln. Für einen Moment ist das kein Problem. Auf Dauer allerdings fängt die Kartoffel an zu „schwächeln“ und bekommt Druckstellen und wird wieder anfangen zu schimmeln. Der Kartoffelsack muss regelmäßig gedreht werden, dass die Kartoffeln gleichmäßig belastet werden.

Der unbeheizte Keller

Als Fazit kann man sagen, einzig ein temperiertes Lagerhaus oder der unbeheizte Keller ist der perfekte Lagerplatz. Da aber nicht jeder ein temperiertes Lagerhaus zu Hause hat, ist nur der Keller eine Option zur Lagerung, sofern er auch die Temperatur unter 10° jedoch über 4° Celsius hat. Doch das ist in den meisten Fällen so.

An der Stelle wollen wir auch noch mal sagen, Lagerhäuser sind kein Ort für die Lagerung von Kartoffeln.

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