Umzugskartons haben ein Maximalgewicht inkl. Belastbarkeit. Das sollte man vor allem bei der Verwendung in einem Selfstorage beachten.
Papp-Umzugskarton – der Dauerbrenner
Der Großteil unserer Kunden verwendet zur Einlagerung von Büchern, Geschirr, Bekleidung oder Spielsachen Pappkartons, bez. Papp-Umzugskartons. Die meisten Selfstorage Anbieter verkaufen Sie zum kleinen Preis oder sind in jedem Baummarkt erhältlich. Fast alle Kartons haben die Standardgröße von ca. 60 x 30 x 30 und sind 1-2 wandig.
Genau diese Wandigkeit drückt aus, mit wie viel Gewicht man den Umzugskarton belasten darf. Im Regelfall sind einwandige Kartons mit maximal 8 kg belastbar, zweiwandige Kartons mit 16 kg. Diese Belastbarkeit garantieren die Hersteller. In Umzugshilfen gibt man allerdings eine maximale Belastung von 20 kg aus. Das hat nichts mit der Verträglichkeit der Kisten zu tun, denn man setzt voraus, dass die Umzugskartons das aushalten. Vielmehr sind es die Anstrengungen die beim Tragen von vielen 20kg Kisten entstehen.
Man sollte immer die doppelwandigen Umzugskartons verwenden mit einer maximalen Belastung von 16 kg und diese nur mit etwa 10 kg befüllen. Wir müssen ja davon ausgehen, dass Kartons im Selfstorage auch übereinander gestapelt werden. Ferner transportiert man die Kartons sowohl in das Mietlager als auch vom Mietlager wieder weg. Als letzten Tipp möchten wir noch auf den Weg geben, dass niemals mehr als 2 gefüllte Umzugskartons übereinander gestellt werden sollten.
Kunststoff-Umzugskartons – Stabil, sauber, sicher
Für ein Selfstorage sind Kunststoff-Umzugskisten besser. Sie ist belastbarer, man kann sie reinigen, stapeln, stoßfest und wieder verwendbar. Ökologisch ist man, auch wenn sie aus Kunststoff sind, auf der sicheren Seite. Natürlich gibt es bei den wieder verwendbaren Umzugskartons auch 2 große Haken. Zum einen sind sie recht schwer zu erhalten. Bei unserer Testrecherche auf Amazon waren sie gerade nicht vorrätig. Des weiteren haben die Kunststoff Umzugskartons einen stolzen Preis. (Günstige Kunststoffkartons lagen bei ca. 15 Euro) Doch sowohl die Recherche als auch der Preis lohnen sind.
Auch die Kunststoff-Umzugskartons sollte man nur mit ca. 10 kg belasten. Jedoch kann man in diesem Fall auch 4 oder 5 Kartons übereinander stellen. Denn diese Kisten haben eine Belastungsgrenze von 40-50 kg. Ein riesiger Vorteil ist, dass man die Kartons reinigen kann. Kippt etwas im Karton aus, kann man es leicht wieder sauber machen. Auch die Stoßfestigkeit sollte man lobend erwähnen. Denn gerade beim Transport vom oder zum Selfstorage stößt man man den Kisten wegen der Beladung an oder es verrutscht etwas innerhalb der Plastikkiste.
Andere Kisten und Einkaufsboxen als Lagerhilfe
Grundsätzlich spricht nichts dagegen andere Kisten und Kartons als Umzugskartons zu gebrauchen. Jedoch gilt auch hier die goldene Regel, niemals mehr als mit 10kg beladen. Gerade Einkaufsboxen sehen wir häufiger in unseren Mietlagern. Selbige nutzt man vor allem und „Kleinkram“ schnell und einfach zu verstauen. Für mehr kann man sie auch nicht gebrauchen. Das maximale Gewicht ist auch hier 10kg und man kann sie nicht stapeln.
Schuhkartons, Verpackungskisten und was es sonst noch an Kartons gibt, sind nicht als Aufbewahrungsbox in einem Selfstorage geeignet. Weder in Größe, Form oder Beschaffenheit sind sie für diesen Zwecke bestimmt. Es lohnt sich Umzugskartons oder Kunststoff-Kartons zu besorgen.
Wie sollte man Umzugskartons lagern?
Man sieht es immer wieder auf Bildern. Mehrere Umzugskartons übereinander und auch Youtube Tutorials vermitteln dieses Bild, dass man Papp-Umzugskartons stapeln kann. Das ist nicht so. Maximal 2 übereinander und auch nur, wenn diese recht leicht sind. Wir wollen auch noch einmal daran erinnern, dass die Kisten mit maximal 16 kg belastet werden dürfen.
Wer es dennoch nicht lassen kann und viele Kisten übereinander stapeln möchte, sollte sich für ein Regalsystem entscheiden. Zwar nimmt das Regal auch kostbaren Platz weg, jedoch können Kisten je nach Höhe des Regals gestapelt werden.