Möbel lagern ist nicht nur der Transport in ein Lagerhaus. Wer seine Möbel danach noch nutzen möchte, sollte einiges beachten.
Bei einem Umzug, oder wer die Wohnung vorrichtet, nutzt ein Selfstorage oder einen Lagerraum, um die Möbel unterzustellen. Meist werden nur ein paar Freunde oder Bekannte gerufen, für die Hilfe beim Tragen. Möchte man die Möbel nach der Lagerung wieder verwenden, können unangenehme Überraschungen, wie z.B. Beschädigungen vorhanden sein. Damit man auch nach der Einlagerung etwas von den Möbeln hat, möchten wir kurz umreißen, welche Vorbereitungen man treffen sollte.
Holzart und Behandlung
Zuerst sollte man klären, ob man Vollholzmöbel oder Pressholzmöbel hat. Wer die Möbel einmal selber gekauft hat, wird dies Wissen. Wer fremde Möbel lagern möchte, ob von Eltern oder Freunden, kann oftmals nicht mehr in Erfahrung bringen, um welche Art von Möbeln es sich handelt.
Einfach ist es, wenn der Schrank oder die Seitenfronten eine Farbe aufweisen. Da kann man in jedem Fall davon ausgehen, dass es sich um Pressholz-Möbel handelt. Schwieriger wird es bei Holzmusterung. In vielen Fällen ist das vermeintliche Vollholz auch ein Pressholz. Denn die Fronten sind mit einer Holzmusterung verklebt. Wer herausfinden möchte, welche Möbel-Art vorliegt, sollte sich die Ecken des Schrankes genauer anschauen. Im Regelfall kann man die Verklebungen ganz fein erkennen.
Konnte man die Holzart bestimmen, sollte man gerade bei lackierten Presshölzern auf Beschädigungen achten. Da es bei der Lagerung oftmals feuchter ist als in der Wohnung, können Schäden auftreten. Sind Beschädigungen vorhanden, sollten diese erst einmal beseitigt werden. Vollhölzer werden auch auf Schäden kontrolliert, können aber recht einfach durch eine Lasur imprägniert werden.
Möbel für den Transport vorbereiten
- Reinigung der Möbel
Das gilt vor allem, wenn die Möbel eingestaubt sind. Diese können mit Feuchtigkeit, die im Lager herrschen kann, ein Eintrittstor für die Zersetzung sein. - Zerlegen und Zeichnen der Möbel
Dabei gilt es, den Schrank so weit wie möglich zu zerlegen. Doch nicht nur zerlegen, wichtig ist, dass man den zu zerlegenden Schrank auf Kennzeichnet und aufschreibt, wo jede einzelne Schraube einmal war. Das soll vor allem dazu diesen, dass man hinterher den Schrank wieder zusammenbauen kann. - Verpacken der Möbel
Bevor es auf die große Reise des Schrankes geht und er eingelagert wird, muss er auch verpackt werden. Nun muss man nicht alle Flächen einwickeln. Wichtig sind vor allem, dass die Ecken geschützt sind. - Der Transport der Möbel
Ist der Schrank sauber, zerlegt und verpackt tritt der Schrank seine Reise zur Lagerung an. Dabei muss man nicht erwähnen, dass vorsichtig transportiert wird. Ferner sollten die einzelnen Schrankteile nicht direkt aufeinander reiben. Dies kann Kratzer verursachen. Innerhalb des Autos sollten die Schrankteile einen weichen und federnden Untergrund haben. Das soll vor allem während der Fahrt den Schrank für Beschädigungen schützen. - Lagerung der Möbel
Im Lager angekommen sollten die Schrankteile so gestellt werden, dass diese nicht umfallen können. Bitte auch bedenken, dass man mitunter auch aus Versehen an die Teile kommen kann – und auch da dürfen sie nicht umfallen. Alle Einzelteile der Möbel zusammen lagern. Schrauben ggf. an die großen Teile kleben.
Die größte Vorbereitung gilt der Instandsetzung der Möbel und der Reinigung. Das Zerlegen und die Zeichnung sind eher ein geringer Zeitaufwand. Allein mit diesen Voraussetzungen lässt sich sicherstellen, dass man auch nach der Einlagerung noch etwas von seinen Möbeln hat.
Die Wahl der Einlagerung
Eigentlich wäre dies der erste Punkt. Wo werden die Möbel eingelagert? Dabei sollten folgende Punkte im Vordergrund stehen. Welche Temperaturen sind im Lager, wie feucht ist es und wieviel Licht fällt ins Lager.
Möbel werden am besten bei Zimmertemperatur gelagert. Da dies bei der Lagerung schlecht berücksichtigt werden kann, sollte man zumindest darauf achten, dass die Temperaturen des Lagers nicht unter 10 Grad Celsius fallen. Aber auch mehr als 30 Grad tut den Oberflächen der Möbel nicht gut.
Die Luftfeuchtigkeit im Lager sollte ca. 60% betragen. Bei einer zu hohen Luftfeuchtigkeit kann die Feuchtigkeit in die Möbel eindringen und eine Schimmelbildung oder ein Zerfall kann einsetzen. Bei Selfstorages ist dies meistens gegeben und man braucht sich darum keine Sorgen machen. Anders sieht es bei der Lagerung im Keller oder auf einem Dachboden aus.
Ein oftmals nicht beachteter Lagerungsfakt ist das Licht. Wer ein Auto hat, wird wissen, dass der Autolack durch Sonneneinstrahlung verblasen kann. So geschieht es auch mit den Möbeln bei zu viel Licht.
Regelmäßige Kontrollen der Lagerräume
Schon ein Sprichwort sagt: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.“ Nach diesem Muster sollte man auch mit seinen eingelagerten Möbeln umgehen. Es empfiehlt sich einmal im Monat nach seinen eingelagerten Gegenständen und auch den Möbeln zu sehen. Dabei kontrolliert man sowohl die Temperatur im Selfstorage als auch die Feuchtigkeit. Dabei reicht es auch, dass man seinem „Gefühl“ vertraut und seinem Empfinden. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, bildet sich oftmals ein nasser Film an den Möbeln.
Zusammenfassung zur Lagerung von Möbeln
- Kontrolle der Art von Möbeln? (Vollholz, Pressholz und die Art der Lackierung)
- Vorbereitung zur Einlagerung (Reinigung, Zerlegen und Zeichnung, Verpacken, Transport, Einlagerung)
- Wie wählt man ein Selfstorage / Lager zum Einlagern von Möbeln aus?
- Regelmäßige Kontrolle des Selfstorages und der Möbel
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