Mit der richtigen Standortwahl kann man bei einem Selfstorage mehrere 100 Euro pro Jahr sparen. Wir erklären, wie man den optimalen Selfstorage Standort heraus sucht.
Städte und Ballungszentren sind teuer
Auf der Suche nach einer Wohnung in Düsseldorf, München oder Berlin kann man schon mal verzweifeln. Zumindest wenn man einen Maximalpreis hat. In den Stadtzentren ist ein Wohnraum fast unbezahlbar. Mieter können dank der bestehenden Wohnraum Nachfrage fast jeden Preis aufrufen. Eine Mietpreisbremse die kurzzeitig gesetzlich vorgeschrieben war, ist im Jahr 2021 gekippt worden. Seither bestimmt wieder die Nachfrage das Angebot und die Nachfrage ist groß. Viel zu viele Menschen suchen Wohnungen im Stadtzentrum und sind bereit fast jeden Preis zu bezahlen. Das Leben in der Stadt muss man sich Leisten können.
Auch Lagerboxen sind in Größstädten, vor allen im Zentrum dieser Ballungszentren teuer. Kennt man die Preise von Selfstorages in Wuppertal oder Krefeld und vergleicht diese mit Düsseldorf, ist man erschrocken vom Preis. Schnell kommen pro m² doppelte Lagermieten auf einen zu. Das kann man aber vermeiden.
Wann lohnt ein Lager im Ballungszentrum?
Ein Selfstorage nutzt man vor allem, um weiteren Platz zu seinem derzeitig vorhandenen Platz zu bekommen. Als Privater für Möbel, alte Sachen, Erinnerungen und als Gewerblicher für Akten oder Lagerbestand. Die wiederholte Zugriffszeit macht ein Mietlager in einer Stadt wie Düsseldorf rentabel. Muss man beispielweise jeden Tag zu seinem Lager, um etwas einzulagern oder etwas heraus zu holen, ist ein entferntes Lager uninteressant.
Vor allem Geschäfte im Stadtzentrum von Düsseldorf oder Firmen nutzen Selfstorages direkt in der Stadt. Fast täglich suchen diese ihre Lagerbox auf. Warenlieferungen kommen z.T. direkt im Selfstorage an. Bürounterlagen werden aus Platzmangel im Lager untergebracht. Die Ladenfläche selber ist oftmals nur ein Showroom mit einer Nasszelle. Die Waren werden extern im Selfstorage gelagert. Das liegt meist nur 1-2 km weg und innerhalb einer Stunde kann man auch auf den Lagerinhalt zugreifen.
Braucht man einen schnellen Zugriff aufs Lager?
Das ist die Frage die sich jeder Selfstorage Benutzer stellen sollte. Das man mit einer Lagerbox Geld spart, haben wir bereits in einem anderen Artikel erläutert (hier). Doch braucht man einen regelmässigen Zugriff? Nein, in den seltensten Fällen besucht man oft sein Lager. Meistens sogar nur 1-2x im Jahr. Einmal wo man seine Sachen eingelagert hat und dann nur noch zur Kontrolle oder weil man etwas sucht. Meistens wird Kinderspielzeug oder Bekleidung nach Jahreszeiten eingelagert.
Selten ist der Fall dass man mehrfach im Monat oder gar in der Woche nach seiner Box schaut. Eventuell noch am Anfang, doch auch das lässt schnell nach. Kurz gesagt, selten benötigt man einen häufigen Zugang zum Lager. Es macht daher nichts, wenn das Selfstorage ein paar Kilometer weiter weg ist.
Der 50km Radius um seinen Wohnort
Man braucht selten einen dauerhaften Zugriff auf sein Lager, daher kann man einen 50 km Radius um seinen Wohnort schlagen und die Preise in diesem Radius vergleichen. Schnell wird man feststellen, dass bereits 10 km ausserhalb seines Wohnortes die Quadratmeter-Preise fallen. Nur bei 1 Euro Preisdifferenz/ Quadratmeter spart man im Jahr bereits 120 Euro, wenn man ein 10 m² Lager hat. In den meisten Fällen ist die Differenz pro m² jedoch mehr als 3 – 5 Euro. So kommt man im Jahr locker auf eine Ersparnis von mehr als 1000 Euro.
Mal abgesehen dass die Parksituation im Umland seines Ballungsgebietes besser ist und man auch mit einem Kleintransporter einfacher am Lager einen Parkplatz findet. In Düsseldorf kämpfen viele Lageranbieter beispielsweise mit dem Problem, dass die Be- und Ent- Ladung am Selfstorage zeitlich getaktet ist. Oftmals ist es sogar so, dass man sein Lagergut erst einmal ins Lager bringen muss, danach schafft man sein Fahrzeug weg und kann danach in Ruhe seine Lagerbox einräumen. Das alles würde man mit einem Selfstorage vermeiden, welches sich ausserhalb dieses Ballungszentrums befindet.
Unser Tipp:
Wer sein Lager weniger als 10x im Jahr aufsuchen wird, der sollte sich ein Selfstorage ausserhalb seines Wohnradius holen. Die Preise sind günstiger und auch der Service im im Preis-Leistungsverhältnis besser.
Als Düsseldorfer kann man mit einem Selfstorage in Neuss sparen. Bei Lagermeile ist die Differenz ab 1 Euro/ m² – was bei 10 km Entfernung eine Ersparnis im Jahr ab 120 Euro macht.
Pingback: Warum man sich für Lagermeile in Neuss entscheiden sollte? - lagermeile.de