Umzug ins Altersheim – Möbel lagern im Selfstorage

Die Mutter von Herrn Frank ist in ein Altersheim umgezogen. Ab jetzt lagern Ihre Möbel in einem Selfstorage.

Soviele Erinnerungen an sein zu Hause

Die Mutter von Herrn Frank ist 86. Der Vater ist nun schon seit fast 10 Jahren tot. Schweren Herzens hat Herr Frank seine Mutter in ein Altersheim gegeben. Sie fühlte sich zum einem Einsam und zum anderen passierten im Haushalt immer mehr Dinge, die Herr Frank nicht mehr verantworten wollte. So fiel sie einmal aus dem Bett, oder der Herd blieb einmal an, was durch Zufall entdeckt worden ist.

Herr Frank ist selber mit seiner Schwester und seinem Bruder im Haus seiner Eltern aufgewachsen. Er hat noch jedes Kindheitserlebnis vor den Augen und auch den Auszug aus dem elterlichen Haus. Zwar besuchte er seine Eltern so oft als möglich, doch er hatte mit seiner Frau ein neues zu Hause gefunden. Der Tod des Vaters kam für ihn überraschend, machte ihm aber die Vergänglichkeit auch von seiner Mutter bewusst. Nun sieht er genau wie sie abbaut. Leider fehlt ihm die Zeit nahezu täglich bei ihr vorbei zu fahren. Obwohl es ihn dazu treibt. Eine leichte geistige Verwirrtheit seiner Mutter verdrängt er obwohl es offensichtlich ist. Jetzt ist sie im Heim und er steht allein mit seinen Erinnerungen der Kindheit im Haus seiner Eltern.

Weggeworfen wird nichts – ist zumindest ein Vorsatz

Erst mal hat sich Herr Frank auf die Couch seiner Eltern gesetzt, wo er immer von seiner Mutter bewirtet worden ist, wenn er sich mal besucht hat. Obwohl, wenn er ehrlich ist, waren die Kaffee in der letzten Zeit eher mit dem Willen gemacht, jedoch nicht mehr mit der Qualität, die er von seiner Mutter gewohnt war. Vorsichtig setzt er sich auf den Fußboden, wo sein Vater den Schrank mit den Fotos hatte. Langsam holt er Bild für Bild heraus und entdeckt immer mehr Bilder aus seiner Kindheit mit seinen Geschwistern. Mittlerweile sitzt er schon über eine Stunde an den Bildern, aussortiert hat er immer noch nichts. Schließlich kommt er zu dem Entschluss, dass er alles einscannen wird.

Sein nächster Weg führt in den Kleiderschrank. Bei seinem Vater wird er fündig. Alte Schlüpfer und Socken werden vorbehaltlos entsorgt. Ein ähnliches Schicksal erleidet die Unterwäsche und ein paar Hemden. Zumindest von einem Schrank konnte schon einmal der Inhalt halbiert werden. In der Küche fallen Geschirrsets in den Müll, die sowohl „hässlich“ als auch Senfgläser, die zu normalen Gläsern umfunktioniert wurden. Schließlich schafft er es doch, sich von der Hälfte des Haushaltes zu trennen.

Doch es ist eine 4-Raum-Wohnung, immer noch zu viel als es einfach bei sich im Keller einzulagern. Selbst wenn seine Geschwister auch jeweils einen Teil nehmen, spätestens bei den Möbeln wäre Schluss. 2 komplette Kisten hat er zumindest mit zu sich nach Hause genommen und auch seine Schwester und sein Bruder taten dies Gleich.

Erinnerungen wirft man nicht weg

So denkt sich es zumindest Herr Frank mit seinen Geschwistern und überlegt, was er mit dem Inhalt der Wohnung machen kann. Sicherlich kann er und seine Geschwister jeweils 3-4 Kisten mit in den Keller oder den Dachboden nehmen. Doch man hat selber schon genug, was schon zu viel ist. Da kommt seine Schwester mit der Idee des Selfstorages um die Ecke. Natürlich hatte Herr Frank schon davon gehört, aber eher von Fernsehsendungen die Lager ausräumen. Das er selbst einmal ein solches Lager anmieten würde, hätte er nie gedacht.

Allein wenn man Selfstorage Düsseldorf eingibt, erscheinen duzende Ergebnisse. Farbenfrohe Türen mit Nummern sollen nun die Heimat seiner Kindheitserinnerungen werden. Einige sogar mit einem lustigen Zahlencode für den Zugriff. Auch mit den Preisen ist er sich unsicher. Zumindest bekommt er eine grobe Vorstellung in welcher Range die einzelnen Anbieter ihre Lagerboxen feil bieten. Letztlich hat sich Herr Frank für das Selfstorage in Neuss entschieden. Komplette 10m² zum Einlagern einer kompletten Wohnung.

Lagermeile Neuss – die neue Heimat des Elternhauses

Warum er sich für Neuss entschieden hat lag auf der Hand. Er wird die Erinnerungen an seine Kindheit mit Sicherheit nicht regelmäßig besuchen. Ob es nun in Düsseldorf oder Neuss lagert, ist Herrn Frank egal. Was ihm nicht egal ist, ist sein Geldbeutel. Ganze 10 Euro war die Miete günstiger. Das lohnt sich wenn man es aufs Jahr rechnet. Doch es soll hier kein Loblied auf Lagermeile werden, obwohl es da sicherlich viel zu schreiben gäbe.

Jetzt mussten die einzelnen Möbel auseinander gebaut werden. Viele Möbel standen mehr als 40 Jahre an der gleichen Stelle, wurden nie verrückt geschweige denn auseinander gebaut. Dieser Moment war nun gekommen. Fein säuberlich wurden die Reste in Kisten verpackt und Schraube für Schraube Vorsichtig gelöst. Ganz nach der Empfehlung, wurden die Schrankteile sowie die einzelnen Schrauben beschriftet. Nach fast 3 Wochen stand er in einem leeren Haus und alle Möbel waren bei Lagermeile eigelagert.

Was wird nun aus dem Haus?

3 Geschwister, 1 Haus. Keiner von den Geschwistern wollte sich um das Haus streiten. Die Schwester und er wohnten bereits nahe Köln in einem Haus. Der Bruder selbst ist ein Globetrotter und ist mal hier und mal da. Wenn man es vermieten wöllte, müsste man es kompliziert vorrichten. Verkaufen wollte man es auch nicht. Finanziell müsste, sofern einer der Geschwister es nehmen würde, dieser die anderen beiden Geschwister auszahlen. So wäre es zumindest rein rechtlich.

Doch wahrscheinlich wird Herr Frank es nehmen und seine Geschwister auszahlen. Sein Sohn möchte bald ausziehen und sich seinem Leben zuwenden. Dieses Haus wäre ein Start. Jedoch ist das eine andere Geschichte.

Der Umzug der Eltern ins Altersheim – ein häufiger Grund für ein Selfstorage

Immer wieder sprechen wir mit unseren Kunden, die eine Lagerbox nehmen. Immer wieder Interessiert uns sowohl wie man uns gefunden hat, als auch warum die Sachen eingelagert werden. Der Umzug der Eltern oder eines Elternteiles ins Altersheim kommt dabei häufig als Grund.

Die wenigsten können sich vom Hausrat der elterlichen Wohnung lösen. Fast immer werden die Sachen der Eltern mit großer Sorgfalt eingelagert. Allerdings müssen wir auch feststellen, dass die Besuche der Möbel und des Hausrates immer seltener werden. Schließlich entscheiden sich die meisten auch nach Jahren einiges des Hausrates zu verkaufen. Dabei sind es weniger die Möbel die letztlich aufgehoben werden, sondern sind Bilder, Fotos oder kleine Figuren die in der Schrankwand der Eltern standen.

Bei Herrn Frank ist alles noch frisch. Auch lebt die Mutter noch und verlang ab und an nach etwas aus der Wohnung.

Stehen Sie auch vor eine Haushaltsauflösung in Düsseldorf oder Neuss und wissen nicht wohin mit den Möbeln der Eltern. Geben Sie den Erinnerungen und den Möbeln ihrer Eltern ein neues zu Hause bei Lagermeile. Wir freuen uns auf Sie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.