Warum eine Garage kein Lager ist?

Wer eine Garage hat, stellt oftmals neben dem Auto auch noch Werkzeug und Fahrrad ab. Mitunter wird sie zum Lager. Erlaubt?

Deutschland ist ein Autoland, demzufolge hat nicht nur jeder Mensch eine Wohnung oder Haus, sondern auch dem Fahrzeug hat mein eine Unterkunft gebaut.

Was darf in einer Garage abgestellt werden?

Vor allem das Auto und Fahrzeuge sind für die Garage vorgesehen. Dazu zählen Autos, Fahrräder aber auch kleine Boote. Natürlich dürfen auch Ersatzteile und Zubehör für diese Fahrzeuge in einer Garage gelagert werden.

Oftmals wird dies auch beim Abschluss einer Versicherung offensichtlich. Wenn man das Auto abgeschlossen und in einer verschlossenen Garage unterstellt, ist die Versicherung günstiger, als wenn das KFZ freistehend auf der Straße oder dem Grundstück ist.

Als Faustregel kann man sich merken, alles, was einen Bezug zu einem Fahrzeug herstellt. Wenn wir beim Auto bleiben, ist es dieses selbst, die Reifen, das Werkzeug oder auch das Öl bez. Benzin. Einschränkend muss gesagt werden, sofern dies entsprechend gelagert wird. Leider wird aber noch mehr in der Garage gelagert.

Was darf nicht in der Garage gelagert werden?

Natürlich stellt man auch Kinderwagen ab, Kartons mit Haushaltsgegenständen aber auch ganze Möbel werden in einer Garage abgestellt. Spielzeug findet man ebenso, wie gelagerte Lebensmittel. Alles, was wir jetzt aufgezählt haben, soll und darf nicht in einer Garage gelagert werden.

Zwei Argumente können jetzt natürlich kommen. Erstens, es ist meine Garage, da lagere ich, was ich will. Mitunter kommt von einigen ja die Einsicht mit den giftigen Dämpfen des Autos bez. der Fahrzeuge und man führt das zweite Argument an. Es werden gar keine Fahrzeuge abgestellt, diese Garage ist ein reines Lager. Doch auch das ist nicht erlaubt.

Nur Fahrzeuge und Zubehör erlaubt!

Der Gesetzgeber schreibt vor, dass in einer Garage nur Fahrzeuge und das unmittelbare Zubehör gelagert werden darf. Das gilt auch, wenn die Garage im eigenen Besitz ist.

Die Begründung liegt sowohl aus brandtechnischen Gründen als auch die versicherungstechnischen Bestimmungen, dass der Bestimmungszweck nur für Fahrzeuge ist. Da können bei Nichtbeachtung auch Strafen folgen.

Zwar gibt es im Volksmund den Spruch, wo kein Kläger da kein Richter. Jedoch ist es in Deutschland eine liebe Tradition seinen Nachbarn zu denunzieren. Daher ist es jeweils immer eine Frage der Zeit, bis offizielle Stellen, von der falschen Lagerung Wind bekommen.

Ist der Dachboden oder Keller eine Alternative?

Voraussetzung ist jeweils, dass ein Brandschutz gewährleistet ist. Das heißt die Wände dürfen selber nicht entflammbar sein und eine gewisse „Stärke“ vorweisen.

Traditionell werden im Keller Kohlen aber auch schwer verderbliche Lebensmittel, wie Kartoffeln, Äpfel oder Eingewecktes gelagert. Bei der Lagerung im Keller profitiert man vor allem von der Kühle des Kellers.

Auf dem Dachboden stellt man Kisten mit Haushaltsgegenständen und Möbel ab. Da Dächer meist Dunkel sind heizt sich der Dachboden auch auf, daher sind Lebensmittel nicht zu empfehlen.

Doch nicht jeder hat ein eigenes Haus und nicht jedes Haus besitzt Dachboden oder einen Keller. Die Alternative ist ein Selfstorage.

Die Vorteile des Selfstorages

Ein Selfstorage lohnt sich vor allem, wenn man Möbel oder Hausrat einlagern will und keinen Keller oder Dachboden hat. Günstige Selfstorages gibt es ab 12 €/m². Natürlich gibt es die Container-Variante, mit der man proportional noch mehr sparen könnte, allerdings hier kommt wieder das Temperatur-Problem dazu.

Ferner kann man in einem Selfstorage fast bis unter die Decke stappeln. So bekommt man schon bei einem Quadratmeter bis zu 15 Eurokartons untergebracht.

Was im ersten Moment nach wenig klingt, ist bei genauerer Betrachtung und bei einem normalen Haushalt schon recht viel. Jahreszeit-Bekleidung kann ebenso eingelagert werden, wie alte Spielsachen, Haushaltsgegenstände oder einfach nur Erinnerungen.

Mal abgesehen davon, dass die durchschnittliche Miete in Düsseldorf ca. 14 Euro/m² ist im Verhältnis das Lager schon für 12 Euro/m². Nicht benötigte Sachen können günstiger im Selfstorage ausgelagert werden.

Wo sollte das Selfstorage sein?

Aus dem Gefühl heraus würde man zu einem Selfstorage im Wohnumkreis anstreben. Allerdings ist dies nur bei einem Lager im Businessbereich interessant. Im Privaten sollte man der Frage nachgehen, wie oft man Dinge aus dem Lager braucht. Muss man 1x in der Woche hin, wäre es schon ratsam im näheren Umfeld etwas zu suchen. Die meisten schauen aber nur 1-2x im Jahr vorbei. Da ist es wirklich ausreichend, wenn das Selfstorage 20-30 km weg ist und man sich den günstigsten Anbieter im Preis/ Leistungs-Verhältnis heraussucht.

Als gewerblicher Nutzer ist wiederrum eine schnelle Verfügbarkeit der Waren im Lager von Bedeutung. Kurzfristig sollte man an alle Waren kommen, gerade wenn man ein Ladengeschäft hat und das Lager für seinen Warenbestand hat.

Lagermeile – Selfstorages in Nordrhein-Westfalen

Aktuell sind wir mit Lagern in Düsseldorf, Neuss, Krefeld, Duisburg, Düsseldorf, Wuppertal und Solingen vertreten. Die Lagerflächen sind trocken und sauber und leicht zu erreichen. In den Lagern selber stehen Rollcontainer zur Verfügung, die auch schwere Dinge leicht zur Lagerbox bringen.

Ein unschlagbares Argument für die Anmietung einer Lagerbox ist der Preis. Für alle Standorte im Ruhrgebiet sind die Preise auf der jeweiligen Seite sowie die Anfahrt ausgezeichnet. Stellen Sie eine Anfrage und sichern sich Ihr Selfstorage.

    Ich interessiere mich für folgende Selfstorage-Größe.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert