Wertvoll, Ideell, Wiederverwendbar – Was man lagert!

Eingelagert wird alles – vom Kleiderschrank bis zur Gabel. Doch was muss wirklich eingelagert werden? Unsere Tipps!

Welchen Zweck hat die Einlagerung?

Ob man eine Zeit ins Ausland fährt, oder die Erinnerungen seiner Kindheit verstauen möchte, wichtige Dokumente sichert, oder nur Platz in seiner Wohnung braucht. Der Zweck der Einlagerung entscheidet was wir aufheben.

Wer zum Beispiel für eine Zeit ins Ausland fährt und das Lager ein Ort für wichtige Dokumente und Erinnerungen ist, wird sicherlich keine Bekleidung oder Hausrat einlagern. Warum auch, der Wiederbeschaffungswert würde die Lagerkosten übersteigen. Anders sieht es bei jemanden aus der nur mehr Platz in der eigenen Wohnung braucht. In dem Falle wird fast alles gelagert.

Wie lange soll eingelagert werden?

Aus dem Zweck einer Einlagerung im Selfstorage ergibt sich meist schon die Zeit. Dabei unterscheidet man zwischen der Kurzzeit-Einlagerung, das ist weniger als 1 Jahr und eine zeitlich undefinierte Einlagerung.

Kurzzeit Einlagerungen im Selfstorage sind z.B. bei einem Umzug oder wenn man einen Haushalt auflösen will. Aber auch ein zeitlich begrenzter Auslandsaufenthalt z.B. ein Auslandsemester oder Au-Pair.

Langzeit Einlagerungen sind beispielsweise die Erweiterung von Platz der eigenen Wohnung oder ein zeitlich undefinierter Auslandsaufenthalt. Aber auch das Einlagern von Dokumenten ist meist zeitlich nicht begrenzt.

Zweck und Zeit definieren was eingelagert wird

Es gilt die Faustregel, je länger man einlagert desto wertvoller wird das Lagergut im materiellen und ideellen Sinne.

Dabei stellt man sich immer die Frage zum Verhältnis der Lagerkosten und dem Wiederbeschaffungswert. So sind viele Haushaltgegenstände wie Tassen, Geschirrtücher, Teller, günstige Bekleidung oftmals so wenig materiell Wert, dass einzig der ideelle Wert zählt. Im Regelfall sind dies Artikel die im Wert unter 10 Euro liegen.

Schwieriger wird es bei der Einlagerung von Möbeln. An der Stelle sollte man den Aufwand betrachten, die Möbel zu zerlegen und zum Lager zu transportieren und danach wieder abzuholen. Möbel sind darüber hinaus sperrig. Schon ein Sofa kann die hälfte eines kompletten Lagers einnehmen. Schaut man sich nun das Alter des Sofas an, als auch den Wert und die Zeit (wie lange man einlagert), wird man feststellen, dass mitunter auch Möbel nicht eingelagert werden sollten.

Möbel werden meist nur bei einer kurzzeitigen Nutzung eines Selfstorages eingelagert.

Bsp. Einlagern einer Küche

In unserem Beispiel möchte jemand ein paar Jahre im Ausland arbeiten, allerdings möchte man danach wieder zurück in seine Heimat kommen. Die Wohnung wurde aufgelöst und alle Möbel der Küche wurden zerlegt, gezeichnet und ins Selfstorage verbracht. Die Auflösung dieser Wohnung hat mit Sicherheit Wochen gebraucht. Alles in Kartons zu verpacken, das Zerlegen der Küchenmöbel und der Transport. Selbst bei einer kleinen Küche inkl. Geräte wie Herd, Spülmaschine, Kühlschrank würden etwa 100 Euro/ Monat kosten.

Lagert man nur 2 Jahre ein, hat man fast 5000 Euro pure Lagerkosten für eine komplette Küche. Dabei würde schon die Anschaffung einer einfachen Einbauküche neu etwa 5000 Euro zu Buche schlagen.

Bsp. Einlagerung nach einer Erbschaft

Geliebte Menschen sind von uns gegangen und haben uns Ihre Erinnerungen in einer Wohnung hinterlassen. Sicherlich kann man sich von Bekleidung recht schnell lösen. Doch schon bei Möbeln wird die Überlegung größer, ob diese noch gut sind und ob man diese später noch brauchen könnte. An der Stelle muss man nüchtern nach dem Wert dieser Möbel fragen. Sind die Möbel aus Massivholz oder doch nur Discountermöbel? Denn auch geerbte Möbel werden oftmals über Monate oder Jahre eingelagert.

Ein Grundsatz an der Stelle ist, bei einer Wohnungsauflösung muss man emotionslos sich von Bekleidung, Gegenständen und auch Möbeln trennen, die keinen ernsthaften ideellen Wert haben.

Bsp. Umzug ohne neue Wohnung

Häufig bei einem Wohnortwechsel von Stadt zu Stadt ist das Problem, dass man erst einmal eine Übergangswohnung findet, allerdings einen kompletten Hausstand hat. In dem Falle lohnt sich in jedem Fall die Einlagerung einer kompletten Wohnung in ein Selfstorage.

Fazit:

Je größer die Zeit und undefinierter die Zeit der Einlagerung ist, desto mehr lohnt es sich darüber nachzudenken, ob man sich von Möbeln oder Haushaltsgegenständen verabschiedet. Das gilt vor allem für Sachen, die schnell und unkompliziert wieder beschafft werden können. Aber von günstigen Möbeln kann man sich trennen, wenn eine sehr lange Zeit eingelagert werden muss und kein ideeller oder materieller Wert dahintersteckt.

Prinzipiell kann man fast alles einlagern. Wer in Dortmund, Düsseldorf, Neuss oder Krefeld ein Selfstorage sucht, ist mit Lagermeile perfekt beraten.

    Ich interessiere mich für folgende Selfstorage-Größe.

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert