Wie lagert man Bekleidung ein?

Mindestens 2x im Jahr tauscht man alle seine Klamotten aus. Aktuell werden die Sommerklamotten zusammen gepackt und die Winterbekleidung heraus geholt. Jetzt – Tipps zur Einlagerung der Bekleidung.

Die Temperaturen sinken derzeitig unaufhaltsam in den Bereich unter 10 Grad. Dabei ist es gefühlt ja noch viel kälter. Nachts sind zum Teil auch schon Temperaturen um den Nullpunkt, die richtige Zeit um die Sommerbekleidung ins Lager zu bringen und die Winterklamotten heraus zu holen.

Vorbereitung der Sommerkleidung für die Einlagerung

Kaum erwähnen sollte man, dass man vor dem Einlagern alle Bekleidungsstücke noch einmal gründlich wäscht und auch komplett trocknet. Bei der Gelegenheit ist ein guter Zeitpunkt Kleider, Shirts und Hosen auszusortieren, die man definitiv nicht mehr tragen wird. Diese kann man in die Altkleidersammlung bringen.

Übrigens: Eine interessante Studie von Greenpeace besagt, dass der Großteil der Bekleidung nicht länger als 3 Jahre behalten wird. Dabei trennen sich 2/3 der Menschen von Bekleidung weil sie nicht mehr gemocht wird. 40% der Menschen sortieren Klamotten aus, weil sie aus der Mode sind und immer noch über 30% sagen aus, dass man im Kleiderschrank Platz schaffen möchte. Witzigerweise sagen die gleichen Studienteilnehmer aus, dass 92% nur Bekleidung wegwerfen, wenn sie verschließen oder kaputt ist. (Alles zur Studie findet Ihr hier – Greenpeace)

Nun werden ausreichend Pappkartons und Bügel bereit gestellt. Eines Vorweg, Bekleidung wird niemals in Plastikkartons oder Tüten gelagert. Selbst geringe Mengen an Feuchtigkeit können ausreichen, dass auch Klamotten mit Schimmeln anfangen.

Trocken, sauber, dunkel und kühl lieben die Klamotten

Zu warm und große Temperaturschwankungen mögen Klamotten gar nicht. Sie werden spröde und rissig. Die Bekleidung mag es kühl. Weiterhin bleiben bei kühlen Temperaturen Schädlinge fern. Feuchtigkeit ist eines der größten Probleme bei der Einlagerung. Schnell können Ihre Lieblingsstücke anfangen zu Schimmeln. Die feinen Pilzsporen bekommt man nie wieder aus seiner Bekleidung heraus.

Die Dunkelheit wird wegen dem Ausbleichen von Farben der Klamotten gemocht. Je mehr Licht auf T-Shirt, Rock und Co fällt, desto mehr besteht die Gefahr das die kräftigen Farben von Pullovern, Hosen und T-Shirts verschwinden.

Hosen, Jacken, Kleider, Blusen auf den Bügel

Als Faustregel kann man sagen, alles was man auch im heimischen Kleiderschrank hängend lagert, wird auch in einem Lager gehangen. Ja sogar T-Shirts sollten normalerweise hängend gelagert werden. Es sei denn sie sind so „schwer“ dass sie ausleiern würden, wenn sie hängen. Genau so ist auch die Ausnahme. In Kisten kommt alles was Gefahr läuft, dass es aushängt. So zum Beispiel ein Maschen-Pullover.

Die Realität sieht allerdings so aus, dass auch T-Shirts und fast alle Pullover den Weg zusammengefaltet in eine Kleiderkiste nehmen. Selbst Hosen werden gebügelt und wandern säuberlich gefaltet in einen Karton innerhalb vom Selfstorage (oder Keller oder Dachboden) Das geschieht natürlich nicht aus Unwissenheit der Menschen sondern aus purem Platzmangel im Lager.

Die Motte – der Bekleidungsfeind in Lager

Fast jeder hat schon mal ein kleines Loch an einem T-Shirt, einer Hose oder einem Pullover entdeckt. Motten lieben sehr vereinfacht gesagt Bekleidung. Oftmals werden die Eier in Schranken abgelegt und werden durch entsprechende Feuchtigkeit und auch Wärme ausgebrütet. Die Larven fressen sich dann durch unsere geliebte Bekleidung. Diese Löcher sind oftmals nur recht klein. Jedoch durch die Lagerung und durch das Waschen werden diese schnell größer.

Um die Schaden der Motten ein wenig zu verringern kann man getrocknete Orangenschalen auslegen, kleine Lavendelsäckchen oder Nelken. Diesen Geruch meiden die Motten.

Tipp: Es gibt auch Mottensprays und die chemische Keule, von dieser wollen wir dringend abraten. Die chemischen Bestandteile ziehen in die Kleidung ein und sind auch noch nach Jahren in der Kleidung vorhanden.

Schuhe wollen in Form bleiben

Heutzutage wird man wie aus der Pistole geschossen sagen, mit Schuh- und Stiefelspannern bleiben die Schuhe in Form. Doch hier kann man sich erinnern, wie das noch die Generationen vor uns gemacht haben. Sie haben Zeitungspapier zusammen geknüllt und in die Schuhe gestopft.

Mit dieser Methode blieben nicht nur die Schuhe in der gewünschten Form sondern auch trocken. Das Zeitungspapier sorgt dafür, dass evtl. Feuchtigkeit aufgesaugt wird.

Weiterführende Informationen: https://bellevue.nzz.ch/mode-beauty/kleider-im-sommer-so-lagern-sie-ihre-wintergarderobe-richtig-ein-ld.1474182

Bekleidung jetzt in Krefeld einlagern!

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