Wohnung der Eltern ausräumen im Alter

Wenn die Eltern im Alter in ein Altersheim müssen, muss die vorhandene Wohnung ausgeräumt werden. Ein Selfstorage hilft die Erinnerungen zu behalten.

Erkennen das ein Umzug notwendig ist

Das die eigenen Eltern in ein Altersheim müssen, zeichnet sich oftmals schon über viele Jahre ab. So verlieren Sie den Überblick über die Reinigung der Wohnung, sie benötigen Hilfe beim Einkaufen oder die Hygiene des Körpers ist eingeschränkt. Sicherlich gestehen sich wenige ein, dass es ohne Hilfe nicht mehr geht. Und auch als Kind der alten Eltern kämpft man mit dem Verständnis, dass die eigenen Eltern Ihren Haushalt nicht mehr unter Kontrolle haben.

Oftmals erkennt man als Kind sogar die Situation zu spät und man ist gefangen in seiner Hilfe-Rolle sowie dem Gewissen, dass man die Eltern in ein Heim abschiebt. Vor allem die Vorstellungen, die man sich im Kopf ausmalt über das Heim, belastet einen als Kind. Aber auch die noch geistig fitten Eltern sträuben sich über die Vorstellung jetzt in ein Heim zu müssen. Vor allem fühlen sich die Eltern in Ihrer Selbstständigkeit beraubt.

Doch man muss sich in Erinnerung behalten, ein Altenheim ist kein Pflegeheim. Wo im Altersheim die Menschen fit sind und sich über weite Strecken selber versorgen und den Tag planen, ist ein Pflegeheim eine komplette Betreuung über den Tag.

Aber keine Sorge, von der Idee zum Altenheim bis hin zur Aufnahme, vergeben noch Monate.

Das Leben wird sortiert

Ab jetzt werden Dokumente zusammengesucht und auch den Kindern werden Unterlagen abverlangt. Jetzt geht es ums Geld und die Bezahlung. Das Schreckgespenst, dass man im Alter für seine Eltern aufkommen muss, können wir abschwächen. Erst ab einem Jahresgehalt von etwa 60.000 Euro, werden die Kinder zur Kasse gebeten.

Doch schon bei der Suche wird deutlich, dass sich im Laufe eines Lebens viel ansammelt und gerade am Ende des Lebens wird klar, in die Kiste nimmt man nichts mit. Fast alles ist vergänglich, einzig die Erinnerungen auf ein Foto gebannt wird überleben.

Zuerst löst man sich von alter Bekleidung und Dingen die man als Dreck klassifiziert. Das können Tassen und Teller sein aber auch „witzige“ Bieröffner oder billige Souvenirs aus irgendwelchen Urlauben.

Ferner fängt man eine zusätzliche Einteilung nach dem Wert an. Im ersten Moment wird es der vermutete Wert sein. Spätestens ab diesem Moment wird klar, die Sortierung wird eine Mamut-Aufgabe und kann sich über Monte hinziehen. Doch hier kommt die Lösung eines Selfstorages.

Erinnerungen im Karton

Auch jetzt wird man um das Aufräumen und Ausräumen nicht drum herumkommen, doch die Entscheidung, sich von etwas zu lösen wird genommen. Dinge die man nicht benötigt werden weggeworfen. Allerdings können Sachen wo man sich unsicher ist, ob es eine Erinnerung darstellt oder einen Wert hat, in Kisten verpackt werden. Hat man die Kiste voll, kann diese schon ins Selfstorage gebracht werden. Das ist vor allem der Weg, wenn sich die Aufräumaktion über Monate hinziehen wird.

Der Vorteil daran ist, dass man jederzeit und auch noch zu Lebzeiten der Eltern darauf zugreifen kann. Auch die Eltern haben noch nicht das Gefühl, dass Ihr Leben ausradiert wird.

Der Umzug ins Heim

Anders bei einem Umzug in die neue Wohnung, hat man am Anfang nur ein paar Koffer und die nötigsten Erinnerungen dabei. Es sind die Sachen die man sofort braucht. Doch die schöne Uhr, die immer auf der Schrankwand war oder die Figuren in der Vitrine fehlen noch. Diese können nun nach und nach aus dem Selfstorage entnommen werden, so dass Ihr neues Zimmer nach und nach zu einer neuen Wohnung wird.

Wer soll die Erinnerungen verpacken

Gerade wenn der Umzug in ein Altenheim oder ein betreutes Wohnen ansteht, sind die Eltern noch fit, allerdings nicht mehr so mobil. Die Erinnerungen der Eltern sollten gemeinsam mit den Eltern verpackt werden. Oftmals sind an jedem Brief, jeder Figur und jedem Teller Erinnerungen dran, die in dem Moment, wo man diesen in der Hand hat wiederkommen.

Die Eltern lösen sich schwer von den Erinnerungen, denn mit jedem Gegenstand kommt auch das Bewusstsein, dass es nie wieder kommt. Es ist wichtig, dass die Eltern jemanden in dem Moment dabeihaben, der sie mental stärkt. Auf keinen Fall sollte man seine Eltern drängen etwas weg zu werfen.

Unsere Selfstorages sind Orte der Erinnerungen

In jedem unserer Selfstorages in Solingen, Wuppertal, Neuss, Düsseldorf, Krefeld und Duisburg liegen Erinnerungen vieler Menschen. Vieler Eltern, die bereits in ein Heim umgezogen sind und sogar schon verstorben sind. Als Angehöriger hat man einen Rückzugsort, um sich ein Stück seiner Kindheit wieder in Erinnerung zu holen. Es symbolisiert allerdings auch, dass man jetzt selbst in der Elternrolle ist und in 30 Jahren über die eigenen Erinnerungen entschieden wird.

Lagermeile gibt ihnen die Möglichkeit einen Ort der Erinnerung zu schaffen, wo in Erinnerung geschwelgt werden kann.

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